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Die Tradition der Hochzeitstorte
geht bin in's antike Rom zurück. Zum Hochzeitsfest wurde
ein Mandelkuchen gebacken, den man über dem Kopf der
Braut zerbrochen hat. Die Hochzeitsgäste sammelten die
Krümmel vom Boden und assen sie. Man versprach sich Glück
und Gesundheit. Tipp: Wer diesen Brauch heute wiederholen will, muss sich nicht wundern, wenn er zu keiner Hochzeit mehr eingeladen wird. |
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Später war eine grosse Hochzeitstorte Ausdruck von hohem Ansehen des Brautpaares. Die Gäste brachten zur Feier Kuchen & Torten. Diese wurden aufeinander gestapelt. Es entstand die typische Form der Hochzeitstorte. |
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Das Backen der Hochzeitstorte
bleibt dem Konditor, Mutter, Oma oder Freunden überlassen.
Niemals jedoch darf die Braut selbst in die Küche. Und
wer auch nichts von Aberglaube hällt, so kann das Backen
einer schönen Torte doch 2 Tage in Anspruch nehmen. Und
keine Braut hat diese Zeit vor ihrem Hochzeitstag ! |
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Die fünf Etagen symbolisieren Geburt, Kommunion bzw. Konfirmation, Heirat, Kinderreichtum und den Tod. |
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Das Brautpaar küsst sich über
der Hochzeitstorte. Es ist wichtig sie nicht zu berühren
oder gar umzustossen. Dies soll einen reichen Kindersegen
bescheren. |
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Das gemeinsame Anschneiden der
Hochzeitstorte ist und bleibt einer der Höhepunkte der
Hochzeitsfeier. Oft benutzt man ein mit einer Schleife verziertes Messer. Man beachte: Wer beim Anschneiden die Hand oben hat, wird auch in der gemeinsamen Ehe das Sagen haben. |
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2 Kaffebohnen werden in die
Hochzeitstorte eingebacken: Ein ungeröstete und eine geröstete. Wer die geröstete in seinem Stück findet kann sich glücklich schätzen. Man verspricht sich eine baldige Verlobung. Doch wer die ungeröstete erwischt, bleibt nach dem Brauch für immer ledig. |
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Die oberste Etage wird
eingefroren und bis zum ersten Hochzeitstag aufbewahrt. Doch Vorsicht. Sagen Sie dem Konditor Bescheid, so dass dieses Stück besonders gebacken wird. Denn nicht jede Zutat ist solange haltbar. Gerade bei Verzierungen und Füllungen aus Sahne & Butter oder Zucker-Eiweissglasuren sollte die Torte nur kurze Zeit aufbewahrt werden. Am besten, man wartet nicht bis zum 1. Jahrestag. Auch einen Monat nach der Hochzeit schmeckt die Torte zum gemeinsamen Kaffee mit Trauzeugen und Eltern/Schwiegereltern. |
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